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von Linus Roth |
"Very impressive - sehr beeindruckend" schrieb die international bedeutende
Fachzeitschrift "The Strad Magazine" über Linus Roth , und der Kritiker der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellte fest, "die künstlerische Reife Roths ist
angesichts des jungen Alters aussergewöhnlich, seine beiläufig kenntliche
technische Sicherheit eigentlich Nebensache...." .
Linus Roth gehört zu den interessantesten Musikern der jüngeren Generation.
Unlängst wurde er für seine EMI Debut CD mit dem Echo-Klassik-Preis der
Deutschen Phonoakademie als „Bester Nachwuchskünstler 2006“ ausgezeichnet. In
seinem Spiel verbinden sich eine außergewöhnliche Klangkultur mit technischer
Brillianz und musikalische Einsicht mit Stilsicherheit. Qualitäten, die ihm
Anne-Sophie Mutter, von deren Stiftung er gefördert wurde, bescheinigt.
Schon in jungen Jahren wurde Linus Roths Begabung erkannt, bereits mit zwölf
Jahren wurde er in die Vorklasse von Prof. Nicolas Chumachenco an der
Musikhochschule in Freiburg im Breisgau aufgenommen. 1992 gewann er den ersten
Preis des Bundeswettbewerbs „Jugend Musiziert“, im darauffolgenden Jahr begann
er sein Studium bei Prof. Zakhar Bron an der Musikhochschule in Lübeck, wo er
1998 sein künstlerisches Diplom ablegte. Daraufhin setzte er sein Studium an der
Hochschule für Musik und Theater in Zürich und der Musikhochschule München bei
Prof. Ana Chumachenco fort und beendete es mit dem Solistendiplom.
Als Konzertsolist macht sich Linus Roth mehr und mehr einen Namen bei nationalen
wie internationalen Orchestern. Er trat u.a. auf mit dem Orchester der
Staatsoper Stuttgart, dem Münchner Kammerorchester, dem Württembergischen
Kammerorchester Heilbronn, den Radiosinfonieorchestern des SWR (Kaiserslautern)
und Berlin, dem Orquesta de Cordoba, dem Orchestra della Toscana Florenz und dem
Royal Liverpool Philharmonic Orchestra (Debüt 2006 unter Herbert Blomstedt).
Sein Debut in Wien gab er in 2006 im Wiener Konzerthaus mit der Wiener
Kammerphilharmonie unter Claudius Traunfellner.
Zukünftige Engagements werden ihn zum Berner Sinfoniorchester mit Andrey
Boreyko, zum Orchestra del Teatro San Carlo Neapel, zum Orchestre Philharmonique
de Nice, zum Kölner Kammerorchester und zum Orquesta de Navarra führen.
Zu den Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete, gehören u.a. Gerd Albrecht,
Herbert Blomstedt, Andrey Boreyko, Frank Beermann, Hartmut Haenchen, Manfred
Honeck, James Gaffigan, Alun Francis, Anu Tali und Antoni Wit.
Linus Roth wurde mehrfach ausgezeichnet, er erhielt u.a. 1995 den 1. Preis des
Internationalen Violinwettbewerbes Novosibirsk, 1997 den 2. Preis des
Internationalen Musik-wettbewerbs „Joseph Szigeti“, 2003 den 1. Preis des
Deutschen Musikwettbewerbs und im gleichen Jahr den Sonderpreis des
Schumannhauses Bonn für die beste Interpretation eines Werks von Schumann.
Junge Menschen für Musik zu begeistern verfolgt Linus Roth mit großer
Leidenschaft durch seine regelmässige Teilnahme am Projekt "Rhapsody in School".
Seit 1997 spielt Linus Roth die Stradivari „Dancla“ aus dem Jahr 1703, eine
freundliche Leihgabe der Musikstiftung der L-Bank Baden-Württemberg,
Deutschland. |